Paraffinkerzen - Stearinkerzen - Bienenwachskerzen

Kerze ist Kerze! Wirklich?
Die Ausgangsstoffe für die Kerzenherstellung sind so verschieden, wie deren Eigenschaften beim Abbrennen. Der wohl bekannteste und am meisten verwendete Rohstoff ist das Paraffin. Nur ein verschwindend geringer Teil der Kerzen wird aus Stearin und aus Bienenwachs hergestellt. Manchmal werden auch Mischungen aus den verschiedenen Wachsarten verwendet.
 
Das bei der Raffination von Erdöl gewonnene Paraffin ist ein Mineralwachs und durch die guten Verarbeitungseigenschaften bestens für die industrielle Massenproduktion von Kerzen geeignet. Und so verwundert es nicht, dass ca. 95 % aller Kerzen aus Paraffin, chemisch gesehen ein Gemisch aus gesättigten Kohlenwasserstoffen, hergestellt werden. Der niedrige Schmelzpunkt von ca. 45° Celsius sorgt allerdings für ein schnelleres Abbrennen und die große Differenz zwischen dem Erweichungs- und dem Erstarrungspunkt für eine schlechte Formstabilität der Paraffinkerzen. Zudem neigen gerade großvolumige Kerzen dazu nicht vollständig auszubrennen und im eigenen Wachs zu ertrinken.
 
Fleißige Bienchen
Einen wesentlich höheren Schmelzpunkt und damit sehr positive Brenneigenschaften erreicht das Bienenwachs, ein Stoffwechselendprodukt der Honigbiene. Über die Wachsdrüsen der Arbeitsbienen ausgeschieden, verwenden diese das Wachs als Baumaterial für Brut und Wabenbau. Die Bienenwaben werden geschmolzen und mechanisch von groben Verunreinigungen getrennt. Das dadurch gewonnene „rohe Bienenwachs“ wird endgültig, zumeist durch physikalische Verfahren, wie z.B. Bleiche oder Kontaktfiltration, gereinigt. Dabei bleibt, der teilweise auch sehr intensive, honigartige Geruch und die chemische Zusammensetzung erhalten. Palmitinsäuren und Wachsalkohole bilden den so genannten Wachsester, was mit ca. 70 % ein Hauptbestandteil des Bienenwachses ist. Bei längerer Lagerung bildet sich an glatten Oberflächen ein typischer Belag, der durch die Kristallisation der Moleküle entsteht.
 
Neben dem Bienenwachs gilt das Stearin als einer der ältesten Kerzenrohstoffe. Stearin kann aus tierischen (z. B. Rindertalg) oder pflanzlichen (z. B. Kokos- oder Palmöle) Fetten gewonnen werden.
 
Natürlich was anderes erleben
Bei Original Stearino Kerzen kommt ausschließlich hochwertiges Stearin pflanzlichen Ursprunges (Palmwachs) zum Einsatz. Dieser nachwachsende Rohstoff wird dabei mit Hilfe modernster Technik in ökologisch nachhaltigen Landwirtschaftsbetrieben gewonnen. Die Verarbeitung des natürlichen Stearins ist wesentlich aufwendiger und aufgrund der physikalischen Eigenschaften meist nur im so genannten Gießverfahren möglich. In mehreren Arbeitsschritten werden dabei alle Kerzen noch in reiner Handarbeit in die entsprechenden Formen gegossen und anschließend nachbearbeitet. Beim Gießen und Abkühlen der Kerzen ist es für die Erreichung einer optimalen Qualität und Kristallisation unerlässlich die exakten Temperaturen einzuhalten.
 
Unter Fachleuten gilt Stearin als der beste Kerzenrohstoff. Und kennt man die positiven Eigenschaften dieses Materials bzw. hat man die Vorteile beim Abbrennen einer Palmwachs-Kerze bereits erfahren, so wird man mit dieser Meinung sicher übereinstimmen.
 
Die isolierte Kerze
Dabei lassen sich die hervorragenden Brenneigenschaften ganz einfach erklären und haben ihren Ursprung in der Verwendung des Materials und im Herstellungsverfahren. Das Geheimnis liegt in den Gesetzen der Natur. Bekanntlich ist Luft ein ziemlich schlechter Wärmeleiter und genau dieser schlechte Wärmeleiter wird beim Gießen und Abkühlen zwischen den Kristallen eingeschlossen. Dort wirkt die Luft wie ein zusätzlich isolierendes Polster und verhindert ein zu schnelles Abschmelzen des Kerzenrandes und sorgt so für eine ausgeprägte Brennschüssel. Zudem kommen dadurch auch die edle kristalline Struktur und das hohe Lichtbrechungsvermögen optimal zur Geltung. Durch den nahezu identischen Erweichungs- und Erstarrungspunkt verfügen Palmwachs-Kerzen über eine sehr gute Temperaturstabilität. Erst bei ca. 62° Celsius wird der Schmelzpunkt erreicht und so ist ein Standort auf dem Kamin oder Sonneneinstrahlung kein Problem. Die Kerze wird ihr Aussehen behalten und sich nicht verformen. Das spröde Stearin wird eher brechen, als dass man es verbiegt.
 
Bitte tief durchatmen
Einen sehr hohen Stellenwert genießen Stearino Kerzen auch bei Menschen mit Atemwegsproblemen oder anderweitiger Reizempfindlichkeit. Die Verwendung des rein natürlichen Stearins sowie hochwertiger, geflochtener Baumwolldochte sorgen dafür, dass die Kerzen bei einem sehr geringen Sauerstoffverbrauch nahezu ohne Rußentwicklung abbrennen. Je nach Kerzenform und Durchmesser verbrennen diese meist weitgehend tropffrei. Erkennen kann man eine Palmwachs-Kerze auch an ihrer hellen, klaren Flamme und an der sehr langen Brenndauer. Dabei wird jede Kerze bis zum Schluss richtig ausbrennen, auch wenn es sich um eine großvolumige Kugel- oder Pyramidenkerze handelt. Ein ertrinken der Flamme im eigenen Wachs, wie man es häufig bei Paraffinkerzen erlebt, ist aufgrund der hervorragenden Brenneigenschaften nicht möglich. Diese vielen positiven Qualitätsmerkmale werden uns durch eine treue und stetig wachsende Stammkundschaft immer wieder überzeugend bestätigt.
 
Stearino Experten Tipps
Damit Sie recht lange Freude an diesen schönen Stearinkerzen haben, beachten Sie bitte einige Dinge: Eine brennende Kerze ist ein lebendiges Licht und sollte nie unbeaufsichtigt und immer außerhalb der Reichweite von Kindern und Tieren bleiben. Wir empfehlen grundsätzlich jede Kerze auf einen geeigneten Untersetzer zu stellen. Möchten Sie einen Ständer mit einem Dorn verwenden, so drücken Sie die Kerze bitte nicht mit Gewalt auf den Dorn – die Kerze würde Ihnen sonst zerbrechen. Bohren Sie stattdessen vorsichtig mit einem kleinen Bohrer ein Loch und setzen die Kerze erst dann auf den Ständer. Für ein optimales Ausbrennen der Kerzen, sollte die Brenndauer nicht zu kurz sein. Als Faustregel kann man hier sagen, dass der Wachs in der Brennschüssel immer mindestens bis zum Rand flüssig sein sollte. Vermeiden Sie möglichst auch Zugluft und halten Sie die Brennschüssel frei von Verunreinigungen. Ein sich ausbildender Kerzenrand muss nicht, wie man es sonst gern bei Paraffinkerzen macht, abgeschnitten oder eingedrückt werden. Bei Palmwachs-Kerzen gibt gerade dieser Rand den grandiosen Anblick der kristallinen Struktur wieder. Beginnt eine Kerze auszulaufen, so lassen Sie die Kerze bitte nicht tropfen, sondern löschen die Kerze und zünden diese nach dem Auskühlen wieder an. Beherzigen Sie diese kleinen Ratschläge und Sie werden viele schöne Stunden mit den natürlichen Kerzen von Stearino erleben.
 
Ihre Stearino Kerzen Manufaktur aus der Oberlausitz
 
 
© Stearino 2012 
 

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